Unsere Küche

 
 

Rosmarin

(Lat. Rosmarinus officinalis)

Heilpflanze, Würzkraut und Symbol ewiger Treue; um den duftenden Rosmarin ranken sich uralte Mythen und Bräuche.

Rosmarin wurde wegen seines starken Duftes im Altertum häufig für kultische Zwecke verwendet, galt aber auch als Mittel zur Verbesserung des Gedächtnisses (griechische Studenten sollen vor Prüfungen auch heute noch Rosmarin in Ihrem Zimmer verbrennen) Im Mittelalter war er wegen seiner gedächtnisfördernden Wirkung eine Art Symbol für die Treue zwischen Liebenden; außerdem hieß es, Rosmarin würde böse Geister vertreiben, sodass man Neugeborenen gern einen Zweig in die Wiege legte oder die Braut bei der Hochzeit damit schmückte.

Rosmarin besitzt aromatische, krampflösende, tonische, verdauungsfördernde, anregende, harntreibende und entzündungshemmende Eigenschaften.

Schon von Alters her heißt es, der aromatische Geschmack und Duft des Rosmarins können dazu beitragen, Lebensfreude zu wecken. Die Pflanze regt aber auch den Appetit an, ist hilfreich bei Völlegefühl und anderen Verdauungsbeschwerden und wirkt schmerzstillend und anregend, wenn das enthaltene Öl auf die Haut aufgetragen wird. Ein Bad mit Rosmarinblättern regt den Kreislauf an, beruhigt die Nerven, stärkt strapazierte Haut und soll durch eine bessere Durchblutung der Kopfhaut sogar bei Haarausfall helfen.